20
April 2017
2017-04-20T13:47:06+00:00

Heute ist der 20. April aka 420, für viele ein Grund eines der besten Geschenke der Natur zu feiern und den Konsum zu zelebrieren. Das nehmen wir zum Anlass, um einen Blick auf die Beziehung von Skateboarding und Weed zu werfen und ein paar Clip-Empfehlungen abzugeben!

Um gleich vorweg einen Stereotypen aus dem Weg zu räumen: Nein, natürlich sind nicht alle Skater Kiffer! Nein, Gras wird dich nicht zu einem besseren Skater machen! Nichtsdestotrotz stehen Skateboarding und das grüne Gold scheinbar in einer besonderen Beziehung zueinander.

Was bedeutet 4/20? Und warum?

Die Auflösung des Rätsels ist recht einfach. Der urbanen Legende nach haben sich ein paar Highschool-Freunde in den 70ern regelmäßig um 4:20 Uhr zum gemeinsamen Konsumieren getroffen. In der amerikanischen Datums-Schreibweise ergibt 4/20 den 20. April. Ob es wirklich so war, werden wir aber nicht mehr erfahren.

  • Sk8mafia OG Logo Kush Deck
  • Grizzly Kush Cut Out Griptape (Sativia)
  • DGK Vaughn Iconic Deck
  • Creature Bingaman High Life Deck
  • Almost Weed Wax
  • Sk8mafia Spliffmafia Deck
  • Grizzly Kush Cut Out Griptape (Indica)
  • Sk8mafia OG Logo Blunted Deck

Cannabis im Skateboarding?

In der Skate-Industrie könnte man fast meinen: „Weed Sells“. Denken wir doch nur mal die HUF Plantlife Socken, unzählige Decks mit mehr oder weniger direkten Anspielungen auf Gras, der nicht-abreißende Trend des Rasta-Colorways oder Pros, die ohne Probleme ihren Konsum in Interviews, Parts und natürlich in der Welt der sozialen Medien zelebrieren. Auch wenn sich bei diesem Punkt sicher einige aufregen werden: Aus rein sportlicher Perspektive betrachtet, gehört Skateboarding zu den tolerantesten Disziplinen. Während im Breitensport gefühlt alle paar Wochen ein kleiner Skandal über „verbotene Substanzen“ durch die Medienlandschaft schwirrt, wird das Ganze im Skateboarding lässiger gesehen.

Zum Glück ist das so! Man stelle sich vor, Typen, die sich gern mal eine Sportzigarette reinfahren, dürften nicht bei Contests antreten oder die Street-League-Teilnehmer müssten nach ihren Runs erstmal für die Offiziellen in einen Becher pinkeln. Es wäre interessant zu sehen, wie die Starterfelder der größten Contests des Globus‘ dann aussehen würden, wenn Weed-Konsumenten nicht mehr teilnehmen dürften. Vor diesem Hintergrund bleibt es auch spannend, wie die Olympischen Spiele mit der Thematik umgehen werden. Lassen dann alle die Finger vom Dübel oder werden es die Skater eher so halten, wie es Mike Sinclair darstellt: „It’s just the rider’s choice, and most riders that I personally know would rather smoke weed than go to the Olympics.“?

Getting High With Antwuan Dixon

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Woher kommt diese besondere Beziehung? Während (Pseudo-)Psycho-Analytiker vielleicht eher der Meinung sind, dass die rebellische Attitüde des Skateboardings und das Ignorieren gesellschaftlicher Konventionen die Neigung zum THC-Konsum verstärkt, meinen andere wiederum, dass die Wirkung der Droge einen direkten Einfluss auf das Skaten hat. So kann THC unter anderem gewisse Ängste zügeln, das Selbstvertrauen erhöhen und das Schmerzempfinden verringern. Zudem fällt es einigen leichter, sich auf die anstehende Line bzw. den anstehenden Trick zu fokussieren.

Falls du noch komplett grün hinter den Ohren bist, wollen wir dich mit den vorherigen positiven Wirkungen natürlich nicht zum Kiffen verleiten. Wahrscheinlich kennt jeder genügend Beispiele von Leuten, die auf dem zarten Pflänzchen nicht klarkommen oder dadurch zum absoluten Hänger geworden sind und nichts mehr hinbekommen. Diese möglichen Nebenwirkungen und Folgen des Konsums machen natürlich auch vor Skateboardern nicht halt. Nicht wenige haben sich damit eine gute Karriere oder das Privatleben versaut…von den fiesen Slams dichter Typen mal ganz abgesehen…Doch sehen wir es mal liberal: Leben und leben lassen! Die einen trinken eben in Maßen oder Massen und die anderen rollen sich eben gern einen auf und auch der Mix aus beidem ist keine Seltenheit. Natürlich wollen wir jene, die ohne alles auskommen auch nicht vergessen.

Sei es drum. Wir versuchen einfach mal unparteiisch zu bleiben und betrachten ein paar legendäre und erinnerungsreiche Parts von Stonern und cleanen Skateboardern. Was dir besser reingeht, entscheidest du letzlich selbst! Und ja: Die Auswahl ist natürlich subjektiv, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und berücksichtigt einige Parts nicht. Falls du wie waschechte Internet-Helden dennoch der Meinung bist, dass wir etwas vergessen haben, poste einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag. Viel Spaß mit den Parts – egal ob high oder glasklar!

Stoner

vs.

Sober

 
 

• P.S. #1: Insbesondere an die Jüngeren unter uns: Lass dir Zeit bevor du es versuchst. Es gibt keinen Grund, als 14-Jähriger mit dem Blunt im Park zu sitzen. „Cooler“ macht es dich übrigens auch nicht. Und wie bei allen anderen Sachen gilt auch hier: Die Masse macht das Gift!
• P.S. #2: An alle die sich jetzt übers Kiffen und sonstige Drogen auslassen: Ja es ist illegal und kann euch schaden. Kommt klar, wir schreiben das Jahr 2017…

 

2 Kommentare zu “Happy 420 – Skateboarding & Weed?!

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