1
Decks

1. Longboard Decks

Banner Longboard Basics Guide

Auf dieser Seite bekommst du eine Erläuterung zu den verschiedenen Bestandteilen eines Longboards, was dir dabei helfen soll, die für dich passenden Komponenten auszuwählen. In unserem Longboard-Basics-Guide haben wir drei Videos mit den Themenbereichen Decks, Achsen und Rollen gedreht, was dir das Zurechtfinden in der Welt des Longboardings etwas erleichtern soll. Schau doch mal vorbei.

Zum Longboard-Basics-Guide
1.1
Decks

1.1 Allgemeines

Die meisten Decks bestehen aus kanadischem Ahornholz oder Bambus, wobei beides oft mit anderen Materialen, wie Fiberglas, Epoxydharz usw. versetzt oder überzogen ist, oder einen Kern aus diesen Materialien besitzt. Außerdem kommen in den letzten Jahren auch häufiger Materialien, wie Esche-, Pappel- und Lindenholz zum Einsatz. Auch wenn sie sich optisch stark von Skateboards unterscheiden ist der Aufbau eines Longboards gleich: Man unterteilt in Nose (vorn), der Wheelbase (zwischen den Achsen) und dem Tail (hinten).

Skateboard Deck Aufbau
1. Deckbreite
2. Wheelbase
3. Nose
4. Tail

Wie du vielleicht bereits bemerkt haben solltest, gibt es unterschiedlichsten Formen, Shapes, Längen und Breiten, welche natürlich verschiedene Eigenschaften mit sich bringen. Bei der Länge von Longboards ist Folgendes zu beachten:

  • Längere Longboards sind bei hohen Geschwindigkeiten stabiler
  • Kurze Boards sind wendiger und machen sich gut in der Stadt

Daher geht die Decklänge mit dem jeweiligen Decktyp bzw. dem Einsatzgebiet des Boards Hand in Hand.

Welches Longboard passt zu mir?

Es ist schwierig, eine generelle Empfehlungen zur richtigen Longboardlänge bzw. -breite und Körpergröße bzw. -gewicht zu geben. Während bei Skateboard Decks deine Körpergröße und Schuhgröße gute Anhaltspunkte bieten, geben diese Faktoren bei Longboard Decks nur bedingt Aufschluss darüber, ob ein Board zu dir passt. Es lässt sich dennoch festhalten, dass dein Longboard Deck umso länger sein darf, desto größer und schwerer du bist. Für Kids sind kürzere Bretter oder Cruiser besser geeignet.

Ein guter Anhaltspunkt ist die Wheelbase des Longboard Decks. Je kürzer die Wheelbase, desto kleiner wird der Radius der Kurve beim Einlenken. Das heißt, bei kurzer Wheelbase lenkt ein Board schärfer ein. Für kleine Fahrer kann es daher sehr schwer sein, ein Longboard mit großer Wheelbase zu kontrollieren, da diese im Schnitt träger lenken. Bei uns im Shop kannst du natürlich nach verschiedenen Wheelbase Längen filtern.

Da im Gegensatz zum Skateboarding beim Longboarden weniger Tricks gemacht werden, spielt die Longboardbreite keine gravierende Rolle bei der Wahl deines Longboards. Bei vielen Disziplinen steht man eher schräg auf dem Brett, weshalb sich die Schuhgröße nicht ohne weiteres mit der Deckbreite abstimmen lässt.

Flexibilität von verschiedenen Longboard-Typen

Aufschlussreicher dahingegen ist der Longboard Flex. Es gibt Longboards mit und ohne Flex. Zum Carven und Cruisen ist Flex eine echt schöne Sache, eignet sich aber beispielsweise für schnelle Downhill-Abfahrten weniger gut. Generell gilt:

  • Wenig Flex bietet Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten
  • Viel Flex bietet ein angenehmes und surfiges Fahrgefühl

Um dir die Auswahl zu erleichtern unterscheiden wir im Shop zwischen den drei Flexstufen „stiff“, „medium“ und „flexy“. Natürlich hängt der Flex auch von deinem Gewicht ab. Umso schwerer du bist, desto mehr flext das Board. Wir gehen in unserer Kategorisierung von einem Gewicht von 70-85 kg aus.

Wenn du sehr leicht bist, kannst du also locker sehr flexige Longboards fahren, wobei sich bei höheren Geschwindigkeiten ein Board mit geringerem Flex anbietet. Bei hohem Körpergewicht kann ein Deck mit sehr starkem Flex unangenehm zu Fahren sein, weshalb hier die Flexstufen medium bis stiff empfehlenswert sind.

Natürlich kommt es hierbei vor allem darauf an, wie und wo du mit deinem Longboard fahren willst. Einige Firmen wie Loaded Longboards bieten auch verschiedene Flexstufen für unterschiedliche Gewichtsklassen an. Diese Infos findest du bei allen Longboards in der jeweiligen Produktbeschreibung in unserem Shop.

Eine Veranschaulichung der verschiedenen Flexstufen bekommst du in unserem Longboard Basics Video Guide:

Wenn du dir ganz und gar unsicher bist was zu dir passt, oder gerade erst mit dem Longboarden anfängst und erst einmal die Basics wie Pushen und Lenken lernen willst, ist es am sinnvollsten dich bei unseren Komplett-Longboards umzuschauen. Hier findest du bereits montierte Boards, mit denen du direkt loslegen kannst.

Tipp: Wenn du ein Longboard suchst, mit dem du easy durch die Stadt pushen kannst, nutze am besten den Einsatzgebiet-Filter und lasse dir alle Cruising Boards anzeigen. Oder du schaust dich bei den kleinen Brüdern der Cruising Longboards, den Cruisern um.

1.2
Decks

1.2 Longboard Deck Typen

1.2.1 Downhill

Banner Downhill Longboarddeck

Im Bereich des Downhillskatens werden Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h und mehr erreicht. Die meisten Achsen tendieren dazu ab ca. 50 km/h zu schlingern (wobbeln). Deshalb haben die meisten Downhillboards, durch den sogenannten Drop, einen tieferen Standpunkt als andere Boards, wodurch das Wobbeln verhindert wird. Der Druckpunkt den der Fahrer auf das Board ausübt wandert dabei unterhalb des Achsdrehpunktes, wobei das Board bei höheren Geschwindigkeiten wesentlich stabiler bleibt. Durch den tiefer liegenden Schwerpunkt wird außerdem die Kurvenlage verbessert. Allerdings sind solche gedroppten Decks in Bezug auf die Lenkung etwas träger, weshalb viele Fahrer – insbesondere auf Strecken mit vielen Kurven – flexfreie Top-Mount-Boards mit hohem Concave fahren. Diese Boards sind meistens agiler als die gedroppten Boards.

1.2.2
Decks

1.2.2 Freeride

Banner Freeride Longboarddeck

In den letzten Jahren etablierte sich das Freeride-Longboarding als äußerst populäre Disziplin. Beim Freeride Longboarding geht es nicht unbedingt darum, maximale Geschwindigkeiten zu erreichen, sondern die ganze Breite der Straße zu nutzen und möglichst viel Spaß bei der Abfahrt zu haben. Daher stehen Slides und andere Tricks beim Freeriden auf der Tagesordnung. Freeride-Decks sind ähnlich wie Downhill-Boards auf Speed ausgelegt. Allerdings lassen sich auch Modelle mit leichtem Flex finden.

Die meisten Freeride-Decks sind Twin-Tip-Decks, also symmetrisch, damit es kein klar definiertes Hinten und Vorn gibt, was bei vielen Slides von Vorteil ist. Außerdem sind die meisten Freeride-Boards als Drop-Through-Boards designt um Slides zu erleichtern. Auch gedroppte Boards lassen sich in der Freeride-Welt häufig finden, da ein tieferer Standpunkt Slides erleichtert. Um Wheelies und Shuvits zu ermöglichen verfügen einige Freeride-Decks über Nose- und Tailkicks.

1.2.3
Decks

1.2.3 Carving

Banner Carving Longboarddeck

Beim Carven steht nicht das Erreichen der höchstmöglichen Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern eher das Fahren möglichst tiefer Turns im Gefälle. Carving-Decks sind meistens etwas flexiger. Außerdem sind häufig Segmente über den Rollen ausgespart oder gar nicht erst vorhanden (Cutouts) um das Berühren von Brett und Rollen (Wheelbite) und das damit verbundene plötzliche Stoppen zu verhindern. Carving Decks sind häufig mit positiver Vorspannung – dem Camber – ausgestattet. Das Deck ist dabei leicht nach oben gewölbt, was den Flex unterstützt und für bessere Schwungeinleitung sorgt.

1.2.4
Decks

1.2.4 Cruising

Banner Cruising Longboarddeck

Cruisingboards oder Cruiserboards ähneln im Prinzip am ehesten verlängerten Skateboards, da sie meist ein Tail aufweisen und teils auch mit einer Nose ausgestattet sind. Auch Ollies und Airs sind mit diesen Decks in eingeschränktem Rahmen möglich. Außerdem etablierte sich das klassische Pintail-Shape als beliebtes Shape für Cruisingboards.

1.2.5
Decks

1.2.5 Slalom

Banner Slalom Longboarddeck

Slalomboards sind etwas verkürzt und weisen in der Regel eine Länge von 60-90cm auf, weshalb szeneintern häufig diskutiert wird, ob man sie zu den Longboards zählen sollte oder nicht. Gerade bei Fahrern, die nur gelegentlich mit dem Board unterwegs sind, ist das Slalomboard durch seine Wendigkeit und transportfreundlichere Größe sehr beliebt.

1.2.6
Decks

1.2.6 Dancing

Im Gegensatz zu Slalomboards sind Dancingboards, oder einfach nur Dancer, extrem lang, da hier der Platz auf dem Brett dazu genutzt wird, sich während der Fahrt auf dem Board zu bewegen. Außerdem haben Dancer in der Regel Kicktails, wodurch einige Tricks und Manuals möglich werden.

2
Longboard Achsen

2. Longboard Achsen

2.1 Aufbau

Wie auch bei herkömmlichen Skateboard Achsen, setzen sich Longboard Trucks aus Hanger und Baseplate (Basisplatte) zusammen, die über eine Schraube, dem Kingpin, verbunden sind. Im Hanger sitzt der Achsstift auf dem die Rollen montiert werden. Der Hanger reicht mit dem unteren Ende (Pivot) in die Baseplate hinein, wo er den Drehpunkt der Achse bildet.

Achsenaufbau und Pivotwinkel von Longboardachsen

Zwischen Baseplate und Hanger sitzen die Lenkgummis (Bushings) auf dem Kingpin bzw. in den zugehörigen Aussparungen des Hangers – den Bushing Seats. Um ungleichmäßigen Druck auf die Bushings zu minimieren, werden oft noch Unterlegscheiben (Washer oder Cup Washer) zwischen Lenkgummis und Auflagepunkte gesetzt.


Banner Standard und Reverse Kingpin Achsen

Die meisten Longboard-Achsen haben eine andere Achsgeometrie als Skateboard-Achsen. Man nennt dieses Design, bei dem der King-Pin schräg in der Achse sitzt und der King-Pin nach außen zeigt „Reverse King-Pin Achsen“. Diese sind wesentlich lenkfreudiger als gewöhnliche „Standard King-Pin Achsen“.

Allerdings werden bei Retro- und Cruiser-Boards häufig auch „Standard King-Pin-Achsen“ auf Grund der Nähe zum Skateboarding gefahren. Außerdem fahren einige Freeride und Downhill Longboarder, auf Grund der geringen Höhe der Achse und deren Trägheit, ebenfalls Standard King-Pin Achsen. Du kannst im Shop übrigens bequem nach RKP oder TKP Achsen filtern.

2.2
Achsen

2.2 Hangerbreite

Bei der Auswahl deiner Achsen solltest du deren Hangerbreite in etwa auf die Breite deines Decks abstimmen. Allgemein kann man sagen, dass die Position der Kugellager an der Außenseite des Decks liegen sollte. Natürlich wird dies in den seltensten Fällen genau passen, daher solltest du lieber etwas breiter als zu kurz wählen.

Allerdings ist auch bei den Achsen dein Fahrstil bzw. was du mit deinem Setup machen willst ausschlaggebender. Welche Achsenbreiten am besten zu den Longboard Decks in unserem Shop passen, findest du bei den jeweiligen Decks in den Produktbeschreibungen.

Achsbreite vs. Deckbreite

Schmalere Achsen wie z.B. 150 mm Achsen (Hangerbreite) sind wendiger, bringen viel Grip auf die Straße und können mehr Druck in Kurven aufbauen. Daher sind solche Achsen ideal zum Carven, für Slalom oder zum Cruisen in der Stadt. Wenn dein Longboard Deck keine Cut-Outs hat, dann solltest du bei schmalen Achsen Riserpads in Erwägung ziehen, um Wheelbites zu vermeiden.

Breite Achsen sind im Gegensatz dazu träger und bieten mehr Stabilität bei hohem Tempo. Daher bist du mit Achsen zwischen 170 – 180 mm Hangerbreite beim Downhill besser beraten. Allerdings musst du bei breiten Achsen einen Kompromiss in Sachen Grip eingehen.

Longboard Achsen | Hängerbreite & Lenkgefühl
Was sind Wheelbites?

Als Wheelbite bezeichnet man das Berühren von Rolle und Deck. Falls du mit großen Rollen unterwegs bist, ist der Abstand zwischen diesen und dem Deck geringer. Beim harten Einlenken kann es dann zur unschönen Berührung von Deck und Rolle kommen. Die Rolle wird dabei blockiert, was ein abruptes Stoppen zur Folge hat.

2.3
Achsen

2.3 Achsenhöhe

Die Achsenhöhe misst man von der Unterseite der Baseplate bis zum Mittelpunkt des Achsstifts. Während die Montageart deines Setups die eigentliche Höhe deines Longboards beeinflussen kann, wirkt sich die Achshöhe direkt auf die Fahreigenschaften deines Longboards aus.

Generell kann man die Unterschiede von hohen gegenüber flachen Achsen so zusammenfassen:

Hohes Setup Flaches Setup
Mehr Stabilität bei hoher Geschwindigkeit Surfiges Fahrgefühl mit tiefen Turns
Achsen können lockerer Gefahren werden / weniger Gefahr von Wheelbites Achsen sollten härter Gefahren werden / höhere Gefahr von Wheelbites
Pushen und Fußbremsen wird schwerer Pushen und Fußbremsen wird angenehmer
Vorhersehbare und kontrollierbare Slides Slides weniger kontrollierbar, Rollen erlangen Bodenhaftung schneller zurück
2.4
Achsen

2.4 Hangerflip & Rake

Einige Tuningmöglichkeiten bestehen beispielsweise im Anziehen oder Lockern des Kingpins, verschiedenen Lenkgummis, die in diversen Härten erhältlich sind. Eine weitere Option bei manchen RKP Achsen ist das Flippen des Hangers, was den Nachlauf der Achse ändert. Voraussetzung dafür ist, dass der Hanger Rake hat.

Von Rake spricht man, wenn der Achsstift nicht auf derselben Ebene wie der Pivot des Hangers liegt, sondern leicht versetzt ist. Man könnte auch sagen, dass durch den Rake die Position der Rollen in Bezug auf die Linie der Rotation der Achsen verändert wird. Achsen mit positivem Rake fahren sich agiler, weshalb sie beim Carven und Cruisen sehr beliebt sind. Das klingt zwar wahnsinnig kompliziert, mit Hilfe der Grafik solltest du aber leicht verstehen, was es mit dem Rake auf sich hat.

Longboard Achsen | Rake

Beim Hangerflip wird der Hanger um 180° gedreht, wodurch die Achse mit Rake insgesamt flacher wird und sich ein wenig ruhiger fährt, da sie etwas träger wird. Man spricht dann von negativem Rake.

Achtung: Beim Hangerflip ändert sich nicht der Baseplate-Pivot-Winkel!

Tipp: Gerade beim Downhill Longboarding solltest du darauf achten, dass die hintere Achse härter eingestellt ist als die vordere Achse. Dadurch minimierst du die Gefahr von Speedwobbles.

Was sind Speedwobbles?

Von Speedwobbles spricht man, wenn die Achsen deines Boards bei hohen Geschwindigkeiten anfangen zu wackeln und nur noch schwierig zu kontrollieren sind. Bei ungeübten Fahrern kann das Wobbeln schnell zum Sturz führen, weshalb sehr agile Achsen und hohes Tempo für Anfänger eine ungünstige Kombination darstellen.

Um das Thema Rake noch einmal zusammenzufassen, hier die unterschiedlichen Eigenschaften von positivem und negativem Rake:

Positiver Rake Negativer Rake
Eigenschaften Agile & schnelle Turns Lineare & einfach zu kontrollierende Turns
Vorteil Sehr Lenkfreudig & ideal fürs Carving Stabile & vorhersehbare Lenkung
Nachteil Weniger stabil bei hoher Geschwindigkeit Träge Lenkung & relativ flaches Setup
2.5
Achsen

2.5 Baseplate-Pivot Winkel



Longboard Achsen | Lenkwinkel

Ein weiteres, wichtiges Merkmal ist der Baseplate-Pivot-Winkel von RKP Achsen. Hohe Winkel wie beispielsweise 50° machen die Achse agil und lenkfreudig, weshalb derartige Achsen vor allem für tiefe Turns und Carving ideal sind. Wenn du auf Downhill und Speed aus bist, sind Achsen mit einem niedrigem Winkel von z.B. 35° das, wonach du suchst.

Durch den kleineren Winkel sind diese Achsen träger, was ihnen Stabilität gibt und sie bei hohen Geschwindigkeiten leichter kontrollierbar macht. Im Longboarding sagt man, dass der Winkel der Achse den Lean und Turn bestimmt. Unter Punkt 2.6 erfährst du mehr darüber.

2.6
Achsen

2.6 Lean & Turn

Mit den letzten Punkten solltest du die Basics über Longboard Achsen verstanden haben. Nichts-destotrotz gibt es bisher ungeklärte Begriffe, über die du beim Longboarding definitiv stolpern wirst: Lean und Turn.



Longboard Achsen Turn

Was ist Turn?

Als Turn wird der Radius bezeichnet, den dein Longboard beim Einlenken fährt, bzw. die Richtung in die deine Achsen sich drehen, wenn du lenkst. Als Faustregel lässt sich festhalten, dass Achsen mit hohem Baseplate-Pivot-Winkel schärfer einlenken, wodurch der gefahrene Radius kleiner wird. Da sie stärker einlenken, spricht man von einem hohen Turn. Trucks mit hohem Winkel sind also lenkfreudig. Im Umkehrschluss haben Trucks mit kleinem Winkel einen kleineren Turn, der Radius beim Kurvenfahren ist demnach größer und die Achse ist träger.




Longboard Achsen Lean

Was ist Lean?

Als Lean bezeichnet man den Winkel um den dein Board sich neigt, wenn du Druck auf die Kanten des Decks gibst. Neigt sich das Brett stark, ist der Lean hoch, neigt es sich weniger spricht man von wenig Lean. Auch hier lässt sich zusammenfassen, dass Trucks mit niedrigem Baseplate-Pivot-Winkel mehr Lean haben. Der Turn bei diesen Achsen ist kleiner und es wird sehr viel Lean bzw. Druck auf der Kante benötigt um stark einzulenken. Bei Longboard Achsen mit hohem Winkel ist es logischerweise umgekehrt.

Longboard und Skateboard Achsen folgen dem Prinzip: Lean to Turn. Das heißt, dass der Lean unmittelbar den Turn bedingt. Anders gesagt: der Druck den du auf die Kante gibst, bedingt den Radius der Kurve den dein Board fährt. Bei einer Achse mit 45° Winkel sind Lean und Turn physikalisch gesehen gleich.

Bei hohen Geschwindigkeiten können viel Lean und ein großer Turn-Radius dafür verantwortlich sein, dass Trucks mit niedrigem Winkel sich besser kontrollieren lassen. Wenn du viel mit hoher Geschwindkeit unterwegs bist, ist eine Achse mit niedrigem Baseplate-Pivot-Winkel also das richtige für dich.

Die Tabelle fasst die Infos nochmal für dich zusammen:

Hoher Baseplate-Pivot-Winkel Niedriger Baseplate-Pivot-Winkel
Weniger Lean Mehr Lean
Mehr Turn Weniger Turn
Kleiner Turn-Radius Großer Turn-Radius
Agile & responsive Lenkung Träge Lenkung & mehr Stabilität
Geeignet für Carving & Cruising Geeignet für Downhill & Speed
2.7
Achsen

2.7 Montage

Es gibt im Wesentlichen vier verschiedene Möglichkeiten die Achse am Longboard zu befestigen:

Top Mount: Die Standard-Montage der Achse von unten.

Drop-Through/Dropmount: Montage der Achse von oben am Brett. Dadruch verlagert sich der Schwerpunkt und das Lenkverhalten verändert sich.

Dropped/Lowered: Die tiefere Montage der Achsen verlagert den Schwerpunkt nach unten, was sie bei höheren Geschwindigkeiten stabiler macht. Die Achsmontage entspricht technisch der „Top Mount“-Montage

Doubledrop: Seltenere Kombination von „Drop-Through/Dropmount“ und „Dropped/Lowered“.

Aufhängung der Achsen bei Longboards

Flush Cuts: Der Bereich der Achsen ist leicht ausgefräst, sodass die Achse nicht direkt von Unten montiert wird, sondern etwas weiter im Deck sitzt. Dies sorgt für einen guten Kompromiss zwischen Top-Mount und Drop-Through, allerdings sind vorgefertigte Flush-Cuts eher selten, da diese Fräsungen genau zur Basisplatte der Achse passen müssen.

Tipp: Für Anfänger kann es angenehm sein, das Fahren auf einem gedroppten Board zu lernen, da der niedrige Schwerpunkt es einfacher macht zu pushen und das Gleichgewicht zu halten.

2.8
Achsen

2.8 Bushing Seat

Zu guter Letzt gibt es noch eine Sache, die beeinflusst wie sich deine Achsen fahren lassen: Der Bushing Seat. Wie bereits erwähnt, sitzen die Lenkgummis im Hanger in den Bushing Seats. Es gibt unzählige Varianten von Bushing Seats, die sich letztendlich auf drei Formen herunterbrechen lassen: Stepped, Round & Flat.

  • In Stepped Bushing Seats sitzen die Lenkgummis sehr fest und bieten dadurch eine stabile Lenkung
  • Round Bushing Seats geben den Lenkgummis etwas mehr Spielraum, wodurch die Lenkung etwas agiler wird. Ideal für Carving und Turns
  • Flat Bushing Seats sind die einfachsten und vielseitigsten Seats. Hier kann man mit verschiedenen Lenkgummiformen herumexperimentieren und das Riding beeinflussen. Allerdings bieten sie auch am wenigsten Stabilität bei hoher Geschwindigkeit
Longboard Achsen | Bushing Seats
3
Bushings

3. Lenkgummis/ Bushings

Die Lenkgummis in den Achsen werden auch als Bushings bezeichnet. Dabei werden für jede Achse ein oberer (Top Bushing) und ein unterer (Bottom Bushing) Lenkgummi benötigt. Lenkgummis sind in verschiedenen Härten erhältlich und beeinflussen das Lenkverhalten der Achse. Dabei sind weiche Lenkgummis selbstverständlich lenkfreudiger als harte Bushings. Die Härte wird dabei in Durometern mit der Einheit A angegeben. Hohe A-Werte wie 100A stehen für harte Bushings und niedrige Werte dementsprechend für weiche Lenkgummis.

Auch die Form der Lenkgummis hat einen Einfluss auf deren Lenkverhalten. Konisch zulaufende (Cone) Bushings bieten dir mehr Lenkfähigkeit. Flache Bushings (Barrel) machen die Achse träger. Außerdem existieren noch Eliminator (Double Stepped Barrel) und Chubby (Stepped Cone/Barrel) Bushings, die die Achse ab einem bestimmt Punkt blockieren, was beim Freeride und Downhill von Vorteil sein kann.

Lenkgummi Formen


1. Cone
2. Tall
3. Barrel
4. Stepped Cone
5. Double Stepped Barrel

Wir empfehlen für verschiedene Einsatzgebiete folgende Lenkgummi-Kombinationen. Dabei handelt es sich natürlich nur um Vorschläge.

Oben Unten
Cruising Cone Bushings Cone Bushings
Carving Cone Bushings Cone Bushings oder Barrel Bushings
Freeride Barrel Bushings oder Cone Bushings Barrel Bushings
Downhill Barrel Bushings Barrel Bushings oder Stepped/Double Stepped Bushings
4
Rollen

4. Longboardrollen

Longboard Rollen oder Wheels bestehen aus Polyurethan und besitzen verschiedene Durchmesser, Breiten und Härtegrade. Bei der Auswahl der Wheels musst du immer gewisse Kompromisse in Sachen Grip, Traktion, Slidefähigkeit und Laufruhe eingehen. Dabei sollen dir die folgenden Erklärungen dabei helfen, das für dich am besten geeignete Setup zu finden. Wenn du deinen Rollenfavorit entdeckt hast, kannst du im Shop ganz einfach nach Rollenhärte, Durchmesser und Hub oder einfach nach Einsatzgebiet filtern.

Longboard Rollen
4.1
Rollen

4.1 Größe

Bei der Größe von Longboard Wheels meint man den in der Regel Durchmesser. Auch dieser beeinflusst das Fahrverhalten. Kleinere Rollen beschleunigen besser und lassen sich ebenso leichter bremsen, laufen jedoch dafür unruhiger und die Kugellager erhitzen sich schneller. Weiterhin lassen sie sich leichter sliden. Allerdings halten Rollen mit kleinerem Durchmesser die Endgeschwindigkeit nicht so lange wie Wheels mit großem Durchmesser.

Große Rollen bleiben bei hohen Geschwindigkeiten stabiler und die Kugellager erhitzen sich weniger schnell. Dahingegen sind Wheels mit großem Durchmesser träge in der Beschleunigung und beim Abbremsen, halten die Endgeschwindigkeit aber länger. Bei der Auswahl des Durchmessers solltest du dir auch Gedanken über die Höhe deines Brettes machen. Kombinierst du große Rollen mit einem niedrigem Setup (Dropped/Lowered), Achsen mit niedrigem Baseplate-Pivot-Winkel und einem Deck ohne Cut-Outs, kann es schnell zu Wheelbites kommen. Wenn du deine Komponenten dennoch fahren willst, kannst du mit Hilfe von Riser Pads das Problem verringern.

Longboard Wheels | Größe vs. Beschleunigung und Geschwindigkeit

Auch die Rollenbreite hat einen Einfluss auf das Fahrverhalten deines Bretts. Breite Rollen haben eine höhere Reibung, was diese etwas weniger schnell macht als schmalere Wheels, wobei dieser Faktor nicht so gravierend ist wie die Rollenhärte. Außerdem sind breitere Rollen ruhiger und haben mehr Haftung, sliden dafür jedoch etwas schlechter als schmalere. Infos zur Breite der Wheels bekommst du unter dem Punkt „Lauffläche“ in der jeweiligen Produktbeschreibung jeder Rolle in unserem Shop.

4.2
Rollen

4.2 Härte

Wie auch bei den Bushings wird der Härtegrad von Longboard Wheels in Durometern mit der Einheit A angegeben. Harte Rollen haben dabei hohe A-Werte und weiche Wheels folglich niedrige A-Werte.

Weichere Rollen bringen mehr Grip auf die Straße, neigen aber dazu unkontrolliert zu sliden, da sie während des Slides immer wieder Grip fassen. Außerdem nutzen sie sich schneller ab und die Reibung zwischen Straße und Wheel ist höher, was sie etwas langsamer macht als härtere.

Longboard Wheels | Härte vs. Grip

Härtere Wheels sliden besser, kontrollierter und vorhersehbarer und laufen auf Grund der geringeren Reibung schneller, jedoch haben sie weniger Grip als weichere Rollen und dämpfen Straßenunebenheiten nicht so gut ab wie es bei den weicheren der Fall ist. Außerdem solltest du bei der Härte der Wheels auf dein Körpergewicht achten, d.h. je schwerer du bist, desto härter sollte die Rolle sein.

4.3
Rollen

4.3 Hub / Bearing-Seat

Bearing Seat Hub Sitz des Kugellagers

Eine weitere wichtigere Rolle spielt der Hub der Wheels. Der Hub bezeichnet die Stelle in der Rolle, an der die Kugellager sitzen, also den Kern (Core). Dieser besteht bei Longboard Rollen in der Regel aus einem härteren Kunststoff als das eigentliche Rollenmaterial. Man spricht dann von sogenannten Core Wheels. Dabei unterscheidet man in Centerset, Offset und Sideset (siehe Abbildung).

Centerset-Rollen: Der Hub ist mittig in der Rolle. Dadurch kommt es hier kaum zu einem kegelförmigen Abnutzungsprofil. Durch den mittigen Schwerpunkt sliden sich diese Rollen jedoch nicht so einfach. Centerset-Rollen kann man auch umdrehen, damit sie sich gleichmäßiger abnutzen. Allerdings sind sie auch anfälliger für Flatspots.

Sideset-Rollen: Der Hub ist am inneren Rand der Wheels lokalisiert. Dadurch sliden diese Rollen am leichtesten und verformen sich am ehesten kegelförmig („Conen“).

Offset-Rollen: Der Hub liegt zwischen der Rollenmitte und dem inneren Rand. Dieser Rollentyp bietet dir den besten Kompromiss aus den beiden anderen Formen.

Allgemein kann man sagen, dass die Rollen sich dort am meisten abnutzen, wo die Kugellager sitzen.

4.4
Rollen

4.4 Rollen Lip

Auch die Kanten der Wheels spielen eine Rolle für die Fahreigenschaften. Im Longboarding spricht man hier von der Lip der Rolle. Vor allem beim Sliden kann man den Unterschied von verschiedenen Lips spüren. Scharfe, eckige Lips haben mehr Grip, da mehr Kontakt zum Boden besteht.

Bei scharfen Turns, wie beim Carven, hast du so sehr lange Halt und die Rolle bricht nicht direkt in einen Slide aus. Bei abgerundeten Lips ist es umgekehrt. Hier gibt es weniger Kontakt zum Asphalt, wodurch die Rolle schneller ausbricht und Slides einfacher werden.

Longboard Wheels | Lips

Die folgenden Empfehlungen sind natürlich nur Anhaltspunkte, die dir bei der Orientierung helfen sollen.

Cruising & Carving: Weiche Rollen mit eckiger Lip und Offset-Hub, um Grip und ein softes Fahrgefühl zu erreichen.

Downhill: Härtere Rollen mit größeren Durchmesser sowie eckigen Lips, für Grips und potentielle Slides. Durch Wheels mit Centerset-Hub wird die Gefahr der Verformung geringer und die Rollen sind auch bei hohen Geschwindigkeiten besser zu kontrollieren.

Slides & Freeride: Mittelharte bis harte Rollen mit runder Lip und Sideset-Hub, um easy in Slides gehen zu können.

5
Kleinteile & Zubehör

5.1 Kugellager


Banner Longboard Kugellager

Für dein Longboard kannst du so ziemlich alle herkömmlichen Skateboard-Kugellager benutzen. Du solltest allerdings darauf achten, dass die Kugellager von hoher Qualität sind, um lange Haltbarkeit und ein leichtes Rollen zu gewährleisten. Bearings sind wirklich nichts, woran du im Longboarding geizen solltest. Besonders zu empfehlen sind Keramikkugellager, da diese eine hohe Hitzebeständigkeit haben und weniger anfällig gegenüber Wasser und Feuchtigkeit sind.

Genau wie beim Skateboarding, wird auch hier jede Rolle mit zwei Kugellagern bestückt. Dabei solltest du unbedingt Spacer verwenden, um ein Zusammendrücken der Kugellager und somit die Beschädigung des Rollenkerns zu vermeiden. Spacer sind kleine Metallzylinder, die man zwischen die beiden Kugellager auf den Achsstift steckt. So bleiben deine Kugellager zu jeder Zeit parallel zueinander. Viele Kugellager Sets haben bereits Spacer mit dabei, so dass du dir keine extra Spacer besorgen musst. Einige Bearings haben auch integrierte Spacer, wodurch du dir das montieren von Spacern komplett sparen kannst.

Achtung: Es gibt 8 mm und 10 mm breite Spacer. Für die meisten Longboard Rollen brauchst du 10 mm breite Spacer. Diese Info findest du bei den jeweiligen Wheels auch in den Produktbeschreibungen

Außerdem solltest du darauf achten, welchen Durchmesser der Achsstift deiner Trucks hat. Übli-cherweise haben Achsstifte einen Durchmesser von 8 mm. Es gibt allerdings auch Achsstifte, die 10 mm stark sind, was jedoch ziemlich selten ist. Für diese benötigst du logischerweise spezielle Kugellager, wie z.B. die Bear Ceramic 10 mm Bearings. In den Produktbeschreibungen der Long-board Trucks in unserem Shop findest du auch immer den Durchmesser des Achsstifts der jeweili-gen Achse.

5.2
Kleinteile & Zubehör

5.2 Riserpads & Shockpads

Banner Longboard Riserpads

Riser- oder Shock Pads bestehen aus Kunststoff und sind in verschiedenen Höhen und Härten erhältlich. Shock Pads sind weiche Pads, die Stöße abfangen und die Vibrationen, die sich beim Fahren auf Asphalt auf dein Board übertragen, abfedern. Außerdem erhöhen Shock Pads ein wenig den Abstand zwischen Rollen und Deck. Natürlich gibt es auch für Drop Through montierte Achsen sogenannte Drop Shock Pads.

Riser Pads sind im Vergleich zu Shock Pads eher hart Sie dienen weniger der Schockabsorption. Sie sind dafür gedacht, den Abstand zwischen Wheels und Deck zu vergrößern. Bei ungünstigen Setups kannst du mit Riser Pads die Gefahr von Wheelbites minimieren. Achte aber darauf, dass du dein Brett nicht zu hoch baust, da Pushen sonst sehr anstrengend wird. Je höher dein Deck über dem Boden ist, desto mehr musst du nämlich dein Standbein bei jedem Push anwinkeln.

Weiterhin gibt es Angled Pads (gewinkelte Pads), auch Wedges (Keil-Pads) genannt. Mit diesen Pads kannst du den Achsen Winkel verändern und somit das Lenkverhalten deiner Achsen erheblich beeinflussen. Wenn du die Keile so anbringst, dass die Achse weiter nach Außen gerichtet wird bzw. die Keilspitzen nach Außen zeigen, erhöht sich die Lenkfreudigkeit. Wenn die Keile so angebracht werden, dass die Achse weiter nach Innen gerichtet wird oder die Keilspitzen zur Wheelbase hin ausgerichtet sind, wird die Achse träger.

Hinweis: Bei Angled Pads benötigst du zwei verschiedene Schraubenlängen zur Montage.

Shockpads, Riserpads & Angled Riserpads


1. Standard Shockpad/Riserpad
2. Angled Riserpad
5.3
Kleinteile & Zubehör

5.3 Montagesätze

Banner Montagesatz

Der Montagesatz bzw. die Bolts oder einfach Schrauben und Muttern sind unerlässlich zur Montage eines Longboards. Sie halten zusammen, was zusammen gehört, denn mit dem Montagesatz verbindest du die Achsen mit dem Deck. Montagesätze verfügen über selbstsichernde Muttern, die ein selbstständiges Lösen bei Vibrationen oder Zugkräften verhindern. Dennoch ist es ratsam nach der ersten Runde mit dem neuen Setup zu überprüfen, ob alle Bolts noch fest verbunden sind. Einmal mehr checken und nachziehen schadet nicht.

Montagesätze sind in verschiedenen Längen und Formen erhältlich. Bei den Formen unterscheidet man zwischen Montagesätzen mit Senkkopfschrauben und Linsenkopfschrauben. Ob du dabei Inbus oder Kreuzschlitz bevorzugst, bleibt vollkommen dir überlassen. Senkkopf-Schrauben werden bei Longboards eingesetzt, deren Achsen Topmount montiert werden und deren Decks aus Holz bestehen. Der Schraubenkopf zieht sich hierbei, wie bei Skateboards, in das Material ein und steht somit nicht über. Dadurch hast du keine Knubbel auf deinem Brett, die bei manchen Fahrstilen stören können.

Linsenkopf-Schrauben werden bei Drop-Trough Decks eingesetzt, da der Schraubenkopf hier flach auf der Baseplate der Achse aufliegt und nicht in das Material eintreten soll. Daher werden sie auch, zur Schonung des Materials, bei Foamcore-Longboards eingesetzt. Da bei Longboards, im Gegensatz zu Skateboards, verschiedene Deckdicken möglich sind, kannst du mit folgender Rechnung in etwa die richtige Länge des Montagesatzes, der zu deinem Setup passt, ermitteln:

• Deckdicke

• Shock- / Riser-Pad

• Baseplatehöhe + selbstsichernde Mutter (3/8″)

Bsp: Deckdicke 0.6″ (1,5cm) + Shock-Pad 1/8″ + Baseplatehöhe + selbstsichernde Mutter (3/8″) = 1.1″ Der passende Montagesatze wäre dann 1 1/8″.

  Höhe Shock- / Riser-Pad
Deckdicke keins 1/16″ 1/8″ 1/4″ 3/8″ 1/2″
1 – 1,25cm 7/8″ 1″ 1″ 1 1/8″ 1 1/4″ 1 1/2″
1,25 – 1,55cm 1″ 1 1/8″ 1 1/8″ 1 1/4″ 1 1/2″ 1 1/2″
1,55 – 1,9cm 1 1/8″ 1 1/4″ 1 1/4″ 1 1/2″ 1 1/2″ 2″
1,9 – 2,2cm 1 1/4″ 1 1/2″ 1 1/2″ 1 1/2″ 2″ 2″
6
Griptape

6. Griptape

Wie bei den Komplett-Longboards kommen auch viele Longboard Decks bereits mit aufgebrachtem Griptape. Falls das einmal nicht der Fall sein sollte, oder du dein Setup besser auf dein Riding abstimmen willst, gibt es jede Menge verschiedener Griptapes in verschiedenen Körnungen und Farben zum Nachrüsten oder Wechseln. Das Griptape ist selbstklebend und wird auf die Oberseite des Decks geklebt. Überstehende Reste können einfach mit einem Teppichmesser (Cutter) abgeschnitten werden. Neben vorgeschnittenen Griptapes für spezielle Bretter der jeweiligen Hersteller kannst du dir das Aufkleben und Zurechtschneiden außerdem mit Sprüh-Grip ersparen.

Griptapes mit grober Körnung eignen sich vor allem für Downhill Bretter oder wenn du viel slidest, da du so maximalen Halt auf dem Board hast. Wenn du ein paar Tricks mit deinem Longboard machen willst, oder auf deinem Brett dancen willst, empfehlen wir eher feinere Griptapekörnungen statt den „Ultra-coarse“ Grips, damit deine Schuhe nicht so schnell kaputt gehen.

Tipp: Du kannst bei uns im Shop easy nach verschiedenen Griptapekörnungen filtern.

Falls du lieber ein komplett zusammengestelltes und montiertes Board haben möchtest, dann kannst du dich auch erstmal nach Komplett-Longboards umsehen.

Wenn du noch weitere Fragen oder Anregungen hast, dann schick uns einfach eine E-Mail über unser Kontaktformular.