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Allgemeines

1. Skateboard Decks: Allgemeines

Keine Lust auf viel Text? Die wichtigsten Infos zu Skateboard Decks gibt’s auch im Video!

Welches Skateboard Deck ist das richtige für mich? Worauf muss ich beim Kauf achten? Was unterscheidet die unterschiedlichen Decks voneinander? Welchen Einfluss haben meine Körper- und Schuhgröße? Antworten auf diese und weitere Fragen bekommst du hier!

In der Geschichte des Skateboardings erlebten Skateboard Decks viele Entwicklungsphasen und Veränderungen. Gegenwärtig gibt es für die verschiedenen Einsatzbereiche spezifizierte Decks mit unterschiedlichen Shapes, verschiedenen Breiten und Längen sowie spezielle Konstruktionstechnologien.

Die meisten Decks bestehen aus nordamerikanischem Ahornholz, welches aufgrund des langsamen Wachstums besonders stabil und widerstandsfähig ist. Standardmäßig werden für ein Skateboard Deck sieben Lagen Ahornholz mit wasserbasiertem Leim oder speziellem Epoxidharz unter hohem Druck zusammengepresst.

Die Maße des Decks werden fast immer in der amerikanischen Einheit Inch angegeben. Ein Inch entspricht der europäischen Maßeinheit 1 Zoll, also 2,54 cm.

1 Inch = 1 Zoll = 2,54 cm.

1.1
Skateboard Decks: Aufbau & Größe

1.1 Skateboard Decks: Aufbau & Größe

Im Normalfall ist ein Skateboard 28″ – 33″, also ca. 70 – 80 cm lang.

Das Board ist in drei Bereiche aufgeteilt: der Nose (vorn), der Wheelbase (zwischen den Achsen) und dem Tail (hinten). Um herauszufinden, wo vorn und hinten ist, solltest du dir das Deck einfach etwas genauer anschauen. Die Nose ist im Normalfall etwas breiter und steiler als das Tail.

Tipp: Auch das Design des Decks kann dir bei der Unterscheidung von Nose und Tail eine Hilfe sein. Meistens sind die Grafiken so gestaltet, dass die Nose oben bzw. links ist.

Nose und Tail sind die abgerundeten Enden deines Decks, die mehr oder weniger steil nach oben gewölbt sind. Dabei gibt es flachere und steilere Ausführungen. Die Theorie besagt, dass eine steilere Nose und Tail deinem Deck aufgrund der größeren Hebelwirkung mehr Pop verleihen. Flachere Nose und Tail ermöglichen dir hingegen ein besseres Boardgefühl.

Pop = der Effekt, der dein Board beim Ollie und anderen Tricks vom Boden abheben lässt

Die Wheelbase ist meist 12″ – 15″ lang und hat nicht nur Einfluss auf die Gesamtlänge deines Decks, sondern auch auf das Fahrverhalten. Verkürzt dargestellt, kann man sagen: Je kürzer das Deck, desto wendiger fühlt es sich an und je länger, desto laufruhiger wird das Deck.

Skateboard Deck Aufbau
1. Deckbreite
2. Wheelbase
3. Nose
4. Tail
1.2
Skateboard Decks: Concave

1.2 Skateboard Decks: Concave

Als Concave bezeichnet man die längsseitige Wölbung des Decks. Je höher diese Wölbung ist, desto mehr Druck kannst du auf die Kanten geben, was die Lenkung und das Flip-Verhalten des Decks verbessert. Bei Skateboard Decks wird allgemein zwischen Low-, Medium- und High-Concave unterschieden. Welches Concave für dich am angenehmsten ist, findest du durch Probieren heraus. Wir empfehlen Einsteigern mit einem Medium Concave Skateboard Deck zu beginnen.

Leider geben die Hersteller nur sehr wenige Informationen zum Concave ihrer Decks preis. Daher kann ein Medium Concave von Brand X wesentlich anders ausfallen als das Medium Concave einer anderen Brand. Durch Abweichungen und Toleranzen während des Herstellungsprozesses kannst du nicht immer davon ausgehen, dass das Concave von zwei gleichen Decks zu 100 % identisch ist.

Skateboard Deck Concave
1. Low Concave
2. Medium Concave
3. High Concave

Low Concave:

Low Concave Skateboard Decks verfügen nur über eine geringe Wölbung. Dies führt zu einem stabileren Fahrverhalten, aber auch zu weniger Wendigkeit. Zudem lassen sich Low Concave Decks etwas schwieriger flippen.

Medium Concave:

Medium Concave Decks bilden den Kompromiss zwischen Low Concave Decks und High Concave Decks. Wenn du dir nicht sicher bist, welches Concave am besten zu dir passt, dann kommst du mit einem Medium Concave am Anfang sicher gut zurecht. Die meisten Skateboard Decks sind ohnehin im Medium Concave Shape.

High Concave:

High Concave Skateboard Decks verfügen über eine sehr ausgeprägte Wölbung, was das Deck wendiger macht und es besser flippen lässt. Allerdings verzeihen dir High Concave Decks nicht so viele Fehler wie Medium oder Low Concave Decks.

1.3
Skateboard Decks: Shape

1.3 Skateboard Decks: Shape

Street Skaten, Bowl und Vert sowie Cruising stellen unterschiedliche Anforderungen an ein Skateboard Deck. Aus diesem Grund haben sich verschiedene Shapes entwickelt, welche die jeweiligen Anforderungen am besten erfüllen.

Skateboard Deck verschiedene Shapes




1. Classic Popsicle Shape (Street Skateboard Deck)
2. Old-School Pool- / Bowl-Deck
3. Modern Shaped Deck
 

Street Skateboard Deck

Ein standardmäßiges Skateboard Deck für den Street- und Parkbereich bietet die Twin-Tip Shape. Das heißt, dass Nose und Tail nahezu gleich geformt sind, sodass man einfach switch fahren kann. Dieses sogenannte Popsicle Shape ist seit Jahren der Standard, wenn es um die Form von Skateboard Decks geht.

switch = Die Position, wenn du vorwärtsfährst, aber der Fuß, der normalerweise auf dem Tail steht, auf der Nose steht. Dies ist übrigens nicht mit fakie zu verwechseln. Mit Fakie bezeichnet man das Rückwärtsfahren mit dem Deck. Das Tail zeigt dabei in Fahrrichtung während deine Fußstellung gleich bleibt.

Pool-/ Bowl-Deck:

Skateboard Decks zum Transition-Skaten sind meist etwas breiter. Hierfür werden im Normalfall Decks ab einer Breite von 8.25“ aufsteigend benutzt. Dabei gibt es neben dem normalen aber breiteren Street-Skateboard-Shapes auch Shapes, die an Old School Skateboards erinnern. Diese werden neuerdings unter dem Begriff Shaped Decks zusammengefasst.

Shaped Decks:

Als Hybrid-Form der New School Street Decks und Old School Pool Decks haben sich in den letzten Jahren Shaped Decks etabliert. Diese Decks wurden ursprünglich für Transition-Liebhaber entwickelt, die auch mal Bock auf eine Streetsession haben. Dank ihres ausgeprägten Concaves sowie aufgebogener Nose und Tail hat man mit ihnen nicht nur eine richtige Transition-Rakete, sondern auch die Möglichkeit im Street-Bereich zu fahren und verschiedene Tricks zu machen.

Kleiner Tipp: Wenn du gerade erst mit dem Skaten anfängst und Tricks lernen möchtest raten wir dir eher zu einem klassischem Popsicle.

Cruiser Decks:

Bei Cruisern werden verschiedene Werkstoffe verwendet. Neben gewöhnlichem reinen Ahornholz werden außerdem Ahornholz mit Bambus-Schichten oder komplette Bambus-Konstruktionen verwendet. Dazu gibt’s natürlich auch die bekannten Cruiser aus Kunststoff, besser bekannt unter dem Namen Pennyboard. Neben Penny bieten auch Bureo, SK8DLX, Anuell, Globe und Diamond diese Plastik-Boards an.

Cruiser-Skateboards unterscheiden sich außerdem in Länge, Breite und Shape. Das Besondere an ihnen sind die weicheren Rollen und einfache Manövrierbarkeit. Damit sind sie perfekt geeignet, um in der Stadt von A nach B zu kommen. Sie bieten oft nur ein gering gebogenes Tail und meist eine flache Nose. Die Cruiser sind in der Regel schon komplett montiert und „Ready To Skate“. Falls dir ein Longboard zu groß ist, oder aus Style-Gründen nicht taugt, dann ist ein Cruiser das Richtige für dich.

   
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Skateboard Decks: Größenempfehlung

2. Skateboard Decks: Größenempfehlung

Ausschlaggebend für die Wahl eines Skateboard Decks ist in der Regel immer dessen Breite. Diese findest du in unserem Shop direkt im Produkttitel und in den Produktbeschreibungen. Insbesondere Einsteigern fällt es schwer, sich für die richtige Deckbreite zu entscheiden. Wenn du dir unsicher bist, welche Breite zu dir passt, sind deine Schuh- und Körpergröße gute Anhaltspunkte. Im Laufe der Zeit wirst du selbst herausfinden, auf welchem Board du dich am wohlsten fühlst. Bis dahin haben wir aber ein paar Empfehlungen zur Auswahl der richtigen Deckbreite für dich parat.

So wirkt sich die Deckbreite auf das Fahrverhalten aus

Grundlegend gilt, dass sich breitere Boards bei höheren Geschwindigkeiten ruhiger fahren. Jedoch sind sie auch etwas schwerer, wodurch sie sich schwieriger flippen lassen und etwas mehr Kraft abverlangen. Durch die breitere Oberfläche bieten sie allerdings mehr Platz zum Catchen, was dir einen Vorteil bei Landungen verschafft. Wenn du also auf Gaps, Transitions oder einfach auf hohe Geschwindigkeiten aus bist, empfiehlt sich ein breiteres Brett.

Schmalere Boards hingegen sind etwas leichter und lassen sich einfacher flippen. Besonders als Anfänger ist das ein Vorteil, da du weniger Kraft für deine ersten Tricks benötigst. Allerdings können schmale Bretter im Gegensatz zu breiten Decks bei hohen Geschwindigkeiten schwerer zu kontrollieren sein und bieten weniger Fläche bei Catches und Landungen. Daher sind schmale Decks ideal für technisches Skateboarding wie z.B. Combos an Curbs oder im Flat.

Kleiner Tipp: Als Anfänger empfehlen wir dir zum Lernen von Flip-Tricks ein schmaleres Board.

Auch die Skateboard Deck Länge spielt eine Rolle

Neben der Breite findest du in unseren Produktbeschreibungen auch die jeweilige Decklänge. Um die Balance auf dem Board halten zu können, empfiehlt es sich die Decklänge grob mit der Körpergröße abzustimmen. Mehr dazu erfährst du unter Punkt 2.2.

Generell gilt,abgesehen von speziellen Shapes, dass mit der Breite des Decks auch die Länge zunimmt. Natürlich fahren sich auch kürzere Boards anders als längere. Während kurze Decks sich horizontal einfacher drehen lassen, wie z.B. bei 180s oder Shove-Its, bieten längere Bretter wiederum etwas mehr Fläche zum Catchen und erleichtern so die ein oder andere Landung.

Hinweis: Natürlich sind diese Tipps theoretische Empfehlungen, die man nicht ganz so eng sehen muss. Zudem gewöhnt man sich normalerweise ziemlich schnell an ein neues Deck.

Kleiner Tipp: Ein zu langes Brett und kurze Beine bereiten in der Regel nicht viel Spaß, da du nur schwierig mit deinem Vorderfuß bis zur Nose ziehen kannst. Wenn du also noch nicht so groß bist hol dir lieber ein kürzeres Brett.

2.1
Größenempfehlung – Schuhgröße

2.1 Schuhgröße

Ein weiterer Anhaltspunkt zur Auswahl der richtigen Deckbreite kann deine Schuhgröße sein. Vereinfacht könnte man sagen: Je größer deine Schuhe, desto breiter sollte auch das Board sein.

Skateboard Größenempfehlung Schuhgröße
Schuhgröße US Schuhgröße EU Schuhgröße UK Deckbreite
US 4 EU 36 UK 3.5 7.5″ – 7.875″
US 4.5 EU 36.5 UK 4 7.5″ – 7.875″
US 5 EU 37.5 UK 4.5 7.625″ – 8″
US 5.5 EU 38 UK 5 7.625″ – 8″
US 6 EU 38.5 UK 5.5 7.75″ – 8″
US 6.5 EU 39 UK 6 7.75″ – 8.125″
US 7 EU 40 UK 6 7.875″ – 8.125″
US 7.5 EU 40.5 UK 6.5 7.875″ – 8.25″
US 8 EU 41 UK 7 8.00″ – 8.25″
US 8.5 EU 42 UK 7.5 8.00″ – 8.25″
US 9 EU 42.5 UK 8 8.00″ – 8.375″
US 9.5 EU 43 UK 8.5 8.00″ – 8.375″
US 10 EU 44 UK 9 8.125″ – 8.5″
US 10.5 EU 44.5 UK 9.5 8.125″ – 8.5″
US 11 EU 45 UK 10 8.25″ – 8.5″
US 11.5 EU 45.5 UK 10.5 8.25″ – 8.625″
US 12 EU 46 UK 11 8.375″ – 8.625″
US 13 EU 47.5 UK 12 8.5″ – 8.625″
US 14 EU 48.5 UK 13 > 8.5″
 

• kleiner Tipp: Du bist dir unsicher, welche US-Größe du hast? Kein Problem! Bei unseren Größentabellen und bei jedem Schuh im skatedeluxe Skateshop kannst du dir die Schuhgröße als US-, EU- oder UK-Größe anzeigen lassen.

2.2
Größenempfehlung – Körpergröße

2.2 Körpergröße

Deine Körpergröße kann anfangs ein guter Richtwert zur Auswahl der richtigen Decklänge sein. Je kleiner du bist, desto kürzer sollte dein Skateboard sein. Ein etwas kleineres Board lässt sich, insbesondere am Anfang, besser kontrollieren und du bekommst schneller ein Gefühl für die Reaktionen und Bewegungen deines Decks.

Für größere Fahrer sind längere Decks geeigneter, da sich so leichter die Balance halten lässt. In der Tabelle bekommst du schnell einen Überblick was für ein Deck zu deiner Körpergröße passt. Wie immer handelt es sich dabei um Empfehlungen. Womit du letztendlich am besten klar kommst, findest du recht einfach durch Probieren heraus.

Skateboard Größenempfehlung Körpergröße
Decklänge Körpergröße
28″ – 30.5″ < 140 cm
30.5″ – 31.5″ < 150 cm
31.5″ – 31.875″ 150 – 175 cm
31.75″ – 32.00″ 160 – 185 cm
31.875″ – 32.25″ 170 – 195 cm
32″ – 32.5″ 180 – 210 cm
> 32.5″ > 190 cm
2.3
Größenempfehlung – Gewicht

2.3 Gewicht

Ein weiteres Kriterium ist dein Gewicht. Beim Skaten gibt es grundsätzlich kein zulässiges Maximalgewicht. Skateboarding ist für jeden möglich, der sich bewegen möchte. Man sollte sich aber eins bewusst sein: Je schwerer man ist, desto leichter bricht das Deck, wenn man bei Tricks nicht genau über den Achsen landet.

Bei schweren Knochen empfehlen wir dir besondere Deck-Konstruktionen wie zum Beispiel eine 8-Ply-Konstruktion oder verschiedene Impact-Technologien, die das Deck widerstandsfähiger machen.

Einen Überblick über die verschiedenen Skateboard Deck Konstruktionen und Technologien findest du hier im Wiki.

Skateboard-Technologien? Bring mich dahin!
   
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Fragen und mehr

Noch offene Fragen?

Falls du noch weitere Fragen oder Anregungen hast, dann schreib uns entweder einen Kommentar unter diesem Beitrag, schick uns eine E-Mail über unser Kontaktformular oder lass dich von unserem Kundenservice zur Auswahl des richtigen Decks beraten.

Weitere wissenswerte Informationen über Skateboard Achsen, Rollen, Kugellager, Schrauben und mehr findest du im skatedeluxe Skateboard Wiki. Um sicherzustellen, dass das Deck, die Achsen, die Rollen sowie Kugellager und Schrauben zusammenpassen, haben wir den skatedeluxe Skateboard Konfigurator kreiert. Damit kannst du dir ganz easy dein individuelles und passendes Komplett-Skateboard in sechs Schritten selbst zusammenstellen.

Nachfolgend bekommst du noch einen Überblick über die gängigsten Skateboard-Technologien. Viel Spaß beim Skaten!

Weitere interessante Seiten & Links:

  zu den Skateboard Decks im skatedeluxe Skateshop   zum skatedeluxe Skateboard Konfigurator  
   
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Deck-Technologien

Deck-Konstruktionen / Deck-Technologien

Auch wenn die meisten Decks aus sieben Lagen Ahornholz bestehen, existieren natürlich noch weitere spezielle Deck-Technologien. Die meisten davon zielen darauf ab Skateboard Decks haltbarer und widerstandsfähiger zu machen, oder um Gewicht einzusparen. Damit du im Dschungel der wilden Bezeichnungen für die verschiedensten Spezial-Konstruktionen nicht den Überblick verlierst, bekommst du hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Skateboard Deck Technologien.

3.1 – 7-Ply:

Bei der klassischen 7-Ply-Konstruktion besteht das Skateboard Deck aus sieben Lagen Ahornholz. Die dünnen Schichten werden getrocknet und mit Spezialkleber verleimt. Dies ist die häufigste Konstruktion, welche du standardmäßig beim Deck-Kauf antriffst. Bei Mob Skateboards wird diese Konstruktion als „Workhorse“ bezeichnet.

3.2 – 8-Ply:

Bei der 8-Ply-Konstruktion besteht das Skateboard-Deck aus acht Lagen Ahornholz. Wie bei der 7-Ply-Konstruktion werden auch hier die dünnen Schichten getrocknet und mit Spezialkleber verleimt. Die zusätzliche Lage macht das Board stabiler, härter und steifer.

3.3 – Impact Support:

Die Impact Technologien findest du bei zahlreichen Decks der Dwindle Marken, wie Enjoi und Almost Skateboards. Impact Support Decks bestehen aus achten Lagen kanadischem Ahornholz, die mit Epoxidharz verleimt werden. In der untersten Lage des Decks (Bottom Layer) sind im Achsenbereich zu dem Carbonscheiben (sogenannte Carbon Discs) verbaut. Diese dämpfen die Kräfte, die beim Landen von Tricks auf das Deck einwirken, besser ab und beugen somit dem Brechen des Decks im Achsen-Bereich vor.

3.4 – Impact Light:

Die Impact Light Konstruktion ist eine Abwandlung der Impact Support Konstruktionsweise. Der einzige Unterschied ist hier, dass statt acht Lagen kanadischem Ahornholz nur sieben verbaut werden, was das Deck extrem leicht macht.

3.5 – Impact Plus

Die Impact Plus Technologie ist eine Weiterentwicklung der Impact Support Technologie und bestens geeignet für alle Fahrer, die viele Stufensets und Gaps skaten. Hier werden acht Lagen kanadisches Ahornholz mit Carbon Elementen kombiniert. Carbonscheiben im Achsenbereich (sogenannte Carbon Discs) sollen dem Brechen des Decks an der empfindlichen Stelle vorbeugen. Dazu kommt noch eine Carbon Lage als oberste Deckschicht (Top Layer), die zusätzlich für Langlebigkeit und mehr Pop sorgt.

3.6 – Featherlight:

Bei der Featherlight-Konstruktion bestehen die Decks aus dünneren Holzschichten. Diese werden allerdings mit besonders stark härtendem Leim verklebt, was das Deck insgesamt leichter macht und zudem den Pop erhöht.

3.7 – P2:

Bei der P2-Konstruktion werden sechs Schichten aus herkömmlichem Ahornholz und eine ovalförmige Kevlarfaser im Top-Layer verleimt. Damit werden P2 Decks stabiler, leichter und dünner als herkömmliche Decks. Zudem sorgt das Kevlarmaterial für eine bessere Verteilung der einwirkenden Kräfte, was die Lebensdauer und den Pop erhöht.

3.8 – Fibertech

Die Fibertech Konstruktion aus dem Hause EMillionbesteht aus sieben Lagen Ahornholz und einer zusätzlichen Glasfaser-Schicht als Top Layer. Das Ganze sorgt für eine erhöhte Lebensdauer und länger anhaltenden Pop.

3.9 – Resin-7 Epoxid (R7):

Diese Deckkonstruktion ist eine Erweiterung der klassischen 7-Ply Konstruktion. Allerdings werden bei der Resin-7 Epoxid (R7) Konstruktion die einzelnen Holzschichten nicht mit Leim auf Wasserbasis verklebt, sondern mit Epoxid-Harz. Das macht das Deck leichter und steifer. Im Hause Mob Skateboards wird anstelle der R7 Konstruktion von „Toughcats“-Konstruktion gesprochen. Bis auf den unterschiedlichen Namen ist aber alles gleich.

3.10 – Resin Hardrock

Die Resin Hardrock Konstruktion kannst du bei Decks von Darkstar und Blind finden. Prinzipiell handelt es sich hierbei um die gleiche Technologie wie bei Resin-7 Epoxid (R7). Statt „normalen“ kanadischem Ahornholz werden hier allerdings sieben Lagen kanadischer „Hardrock Maple“ benutzt. Dieses harte Ahornholz macht das Deck steifer und langlebiger.

3.11 – Resin Hybrid Maple

Die Resin Hybrid Maple Konstruktion findest du bei Decks der Dwindle Marken wie Almost, Enjoi, Darkstar und Blind. Hier kommt eine Mischung aus „normalem“ kanadischen Ahornholz und dem härteren „Hardrock Maple“ zum Einsatz. Die individuell gepressten Decks zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus.

3.12 – Twig:

Diese Decks entwickelte Element Skateboards insbesondere für junge und leichte Fahrer. Die Twig-Konstruktion ist ein Upgrade der Featherlight-Technologie, welche die Decks leichter macht und ihnen mehr Pop verleiht. Also genau das Richtige für junge Skater!

3.13 – Thriftwood:

Der Umwelt zu Liebe wurde die Thriftwood-Konstruktion entwickelt. Bei dieser Technologie werden die Holzschichten nicht eingefärbt. Dadurch kommen weniger Chemikalien zum Einsatz, was den Recycling-Prozess wesentlich umweltfreundlicher macht.

3.14 – BLK Ice

Die BLK ICE Technologie aus dem Hause Plan B ist genau das Richtige für alle Slide-Liebhaber. Die unterste Lage des Decks ist hier speziell beschichtet, um das Board länger und schneller sliden zu lassen. Zudem sind die BLK ICE Decks leichter und steifer als gängige 7-ply Decks.

3.15 – Pro Spec

Bei der Pro Spec Konstruktion aus dem Hause Plan B werden unterschiedlich dicke Lagen Ahornholz verwendet. Die inneren Lagen sind dabei dicker und härter als bei herkömmlichen Decks und die äußeren Lagen wesentlich dünner. Dies macht die Decks sowohl dünner als auch leichter, und sorgt zudem für herausragendes Boardgefühl. Langanhaltender Pop inbegriffen!

3.16 – Harter Hund

Bei der Mob Skateboards „Harter Hund“–Technologie werden die Ahornholz-Schichten ebenfalls mit Epoxidharz verleimt. Anstelle eines 1.4 mm dickem Mittelfurnier, werden hier allerdings zwei 0.7 mm dicke Mittelfurniere genutzt. Dadurch entsteht eine zusätzliche Epoxidharz-Schicht, was die Decks härter macht und ihnen mehr Pop verleiht. Um im Mob-Sprech zu bleiben: „Härter und pop-iger als ein Pitbull auf Viagra“.

3.17 – Heavyweights

Bei der Real Skateboards „Heavyweights“–Technologie werden für die schräg verklebten Furniere, die Skateboard Decks ihre Festigkeit und Steifigkeit geben, dickere Furnierschichten verwendet. Dadurch werden diese Decks zwar etwas schwerer, aber auch wesentlich stabiler und die Bretter haben einen lang anhaltenden Pop.